roestigraben

Poster
Röstigraben

Plakat
Röstigraben

At the end of every apprentice year, all future graphic artists from St. Gallen took a two-day trip. We went to Bern. From there, our mission was – in teams of four – to explore and create a poster of various cities and towns located at «Röstigraben» (the language border separating the German-speaking from the French-speaking part of Switzerland). The challenge was the «Röstigraben» is not clearly recognizable as a border and can‘t be found, neither physically, nor visually. That’s what we tried to show on our poster.
 
The poster is bilingual so that in can be used in both languages. You only need to turn it upside down. The center features the word «Röstigraben» in an ancient, broken font to symbolize the old age of the language border. The word was mirrored in both languages and each side contains the respective colors of its opposite side, representing the small spots of German-speaking land located in the French-speaking part and vice-versa. The center line is not straight but shows the actual language border on the map. As a result, the poster becomes almost illegible and points to the fact that the «Röstigraben» is hard to find and to define clearly. The question «Können Sie ihn finden? (Can you find it?)» is a challenge that can be met at all. The question can be understood in two ways: can you find it in real life? or: can you find it on the poster?

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Am Ende jedes Lehrjahrs unternehmen alle Grafikerlehrlinge aus St.Gallen einen zweitägigen Ausflug. Dieses Mal ging es nach Bern. Von dort aus mussten wir in 4er-Gruppen in verschiedenen Städten und Dörfern den «Röstigraben» (die Sprachgrenze von Deutsch und Französisch in der Schweiz) suchen gehen und darüber ein Plakat gestalten. Da dieser «Röstigraben» nicht als Grenze klar erkennbar ist und man ihn, physisch und optisch, gar nicht finden kann, wollten wir das auch in unserem Plakat darstellen.
 
Das Plakat ist zweisprachig, damit man es in beiden Sprachen nutzen kann. Es muss nur gedreht werden. In der Mitte steht das Wort «Rösti- graben» in einer alten, gebrochenen Schrift, denn diese Sprachgrenze gibt es schon seit langer Zeit. Das Wort wurde in beiden Sprachen gespiegelt und hat auf der jeweiligen Seite noch die Farben der anderen. Dies soll die deutschsprachigen Landflecken im eigentlich französisch sprechenden Teil, und umgekehrt, darstellen. Die Mittellinie ist nicht gerade, sondern zeigt ungefähr die definierte Sprachgrenze auf der Landkarte. Das Ganze ist somit eher unleserlich, was zeigen soll, dass der «Röstigraben» nicht einfach zu finden und nie klar ersichtlich ist. Die Frage «Können Sie ihn finden?» ist eine Herausforderung, die gar nicht gemeistert werden kann. Man kann sie auf zwei Arten verstehen: Kannst du ihn in der Realität finden? Oder: Kannst du ihn hier auf dem Plakat finden?

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©2018, Tanja Zogg